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Diese Woche haben wir v.a. richtig viel Beziehung gepflegt, Leuten gedankt etc. Am Montag haben wir die Familie in Chester besucht, bei der Josua Fels ein halbes Jahr gewohnt hat. Es war eine richtig gute Begegnung. Wir haben zusammen gegessen und dann das Fell des riesigen Braunbären bestaunt, das der Mann selbst geschossen hat! Wow, da wollte ich doch gleich mit auf die Jagd, v.a. nachdem er mir all seine Waffen vorgestellt und erklärt hat.
Dann sind wir mit Robert Pick und einer Bekannten wandern gegangen. Robert hat uns alles organisiert: Übernachtungsöglichkeit, Auto, er hat uns in der Gemeinde vorgestellt. Er ist ein richtiger Engel für uns. Wir sind mega dankbar für seine Unterstützung. Das Wandern war auch klasse, v.a. weil wir danach fett Steaks essen gegangen sind! Das Wetter ist übrigens unglaublich. Wir sind zur Zeit mit ca. 25 Grad und fettem Sonnenschein beschenkt.
Wir haben auch unsere Gastfamilie zum Essen ausgeführt, die uns ihr Guesthouse zur Verfügung stellen. Sie sind sehr grosszügig. Und zu aller letzt ist gestern nun Andele bei uns eingetroffen. Andreas Zumbrunnen ist für ein Jahr in Calgary und ist uns nun für eine Woche besuchen gekommen. Es ist klasse, ihn wieder zu sehen! Als Start sind wir gleich vom Flughafen zum Einsatz gefahren, um den Armen und Obdachlosen Essen zu bringen. Und die 97 jährige Frau hat mir bestätigt, dass sie im Fuss keine Schmerzen mehr hat! Schon klasse!
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Schon wieder ist eine Woche vergangen. Am Montag Abend waren wir wieder in unserer Kleingruppe der Alleinerziehenden. An diesem Abend haben zwei Frauen über den Leuten prophezeit. Es war schon unglaublich, wie sie den Nagel auf den Kopf getroffen haben! Einige Personen, die nicht aus der Church sind, waren einfach überwältigt. ‘Wie können sie das wissen?’
Sie haben auch über Caro und mich prophezeit und genau die Dinge bestätigt, die Gott auch schon zu uns gesagt hat. Es war schon heftig, wie genau sie die Dinge aufgezählt haben, über die Gott schon zu mir gesprochen hat. Das tolle ist, dass es nun über Caro und mir zusammen gesagt wurde und Gott wirklich daran ist, die Dinge in unserem Leben zusammenzubringen. Echt ermutigend!
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Am Samstag haben Caro und ich an einem Einsatz mitgemacht, bei dem wir Essen, Schlafsäcke und Gebete an Arme und Obdachlose verschenkt haben. Jeden Samstag gehen Leute aus der Church zu sieben Gebieten, um die Nöte der Armen zu lindern. Am Sonntag fährt zudem ein Bus und holt die Leute ab, damit sie den Gottesdienst besuchen können, wo sie auch ein kostenloses Frühstück erhalten.
Caro und ich sind also mit einem älteren Mann und einer jungen Familie zu einem ärmlichen Motel gefahren und haben ein Mittagessen verteilt. Die Menschen haben uns an das Armenviertel in Rumänien erinnert und sind nur so Schlange gestanden. Ich habe einer sehr alten Frau Essen in ihr Zimmer gebracht. Ihr Haus ist abgebrannt, wobei eine Freundin, die bei ihr im Haus war, verbrannt ist. Sie hatte mehrere Tage nichts mehr gegessen.
Sie wollte eine zweite Portion, damit sie am folgenden Tag auch essen kann. Als ich sie fragte, ob sie Schmerzen hat, hat sie mir ihr Ben gezeigt. Vor einigen Monaten hat eine Putzfrau mit dem Rohr eines Staubsaugers auf Ihr Bein eingeschlagen, weil sie ihre Beine nicht schnell genug angehoben hat. Aus diesem Grund hatte sie dauernd Schmerzen im Unterschenkel. Dazu hatte sie ein Gefühl der Taubheit im Oberschenkel. Als ich nun für sie betete, spürte sie eine Kraft, die sie noch nie gespürt hatte. Die Schmerzen und auch das Gefühl der Taubheit war weg!
Gleichzeitig betete Caro mit einer anderen Person für einen Mann, der seit mehreren Tagen sehr starke Zahn- oder Kieferschmerzen hatte. Als sie für ihn gebetet haben, wurde es erst besser, nach einem weiteren Gebet verschwand der Schmerz ganz. Dieser Mann hat vor sechs Monaten durch seine Freundin Jesus kennengelernt und kommt gelegentlich in die Bethel Church.
Heute im Gottesdienst sass eine Frau vor uns, die gestern auf diesem Einsatz eine persönliche Beziehung mit Jesus begonnen hat!
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Erst mal muss ich sagen, dass wir voll am Auftanken sind. Ich bin viel überwältigt vom Heiligen Geist – wie trunken – und wir erleben einfach die Kraft Gottes. Heute waren wir auf einem ‘Treasure Hunt’ – auf einer Schatzsuche. D.h. wir haben zuerst zusammen gehört, ob wir Eindrücke kriegen, und haben dann die ‘Schätze’ gesucht. Einige Eindrücke davon:
- Caro und ein junger Mann gingen auf eine Frau zu. Caro hatte den Eindruck, dass sie Kopfschmerzen habe. Die Frau bestätigte dies, sie wache jeden Morgen mit Kopfschmerzen auf. Als sie für sie gebetet haben, sagte sie, dass die Schmerzen weg seien.
- Eine andere Gruppe erlebte folgendes: Sie trafen einen Mann und haben ihm ihre ‘Schatzlisten’ (alle aufgeschriebenen Eindrücke) gegeben. „Bist Du Jeff?“ Nein. „Bist Du Jack?“ Nein. Als sie ihn fragten, ob er Knieprobleme habe (Knieprobleme stand auch auf ihrer Liste), bejahte er dies. Sie fragten ihn, ob es das linke Knie sei, was er wieder bejahte. Dann haben sie für ihn gebetet. Als er einige Schritte ging, waren die Knieschmerzen ganz weg und sie haben ihm von der Liebe Gottes erzählt. Zuerst kam von ihm keine grosse Reaktion. Sie haben nochmals bei ihrer Liste nachgehakt: „Bedeutet der Name ‚Jeff’ Dir etwas?“ Das war sein Vater, der starb als der Mann 10 Jahre al war. Auf der Liste stand: „Jeff, vaterlose Person.“ Als der Mann dies hörte, kam der Heilige Geist und die Jungs wussten gar nicht mehr, was sie sagen sollten!
- Dann haben wir auch noch einen Schweizer getroffen. Theo Eggenberg. Er fuhr mit seinem Fahrrad und fühlte sich zu einer Person hingezogen. Als er näher kam, realisierte er, dass dieser den Sattel viel zu tief eingestellt hatte und deswegen extrem kämpfen musste. Theo erklärte ihm, dass es sich viel leichter fahren lässt, wenn er den Sattel höher stelle. Sie hielten an und haben den Sattel auf die richtige Position gestellt. Dann fuhren sie gemeinsam den Hügel hoch und der Mann war ganz begeistert. „So geht es wirklich viel besser. Ich hatte mein Leben lang den Sattel falsch eingestellt!“ Aus einem inneren Impuls sagte Theo: „Kennst Du Jesus?“ Nein, aber einige Personen haben beim Skate Park Essen verteilt. „Weisst Du, mit Jesus durchs Leben zu gehen ist so, wie wenn Du den Sattel auf der richtigen Position eingestellt hast. Möchtest Du ihn kennenlernen?“ Und der Mann wollte unbedingt!
Heute Abend sind wir an einem Nachtessen, an dem lauter Menschen eingeladen sind, die in den letzten Wochen eine persönliche Beziehung mit Jesus begonnen haben, es sind ca. 80 Personen angemeldet…
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Wir sitzen jetzt im Staff Meeting mit ca. 30 Personen, die irgendwo Leitungsverantwortung haben. Der erste Teil des Meetings besteht aus Zeugnissen. Es ist echt krass, was alles geschieht! Nur um einige wenige Beispiele zu geben:
- Ein Junge hat Jesus bei einem Einsatz kennengelernt, ist in die Schule zurückgegangen und hat zu seinen Kollegen gesagt, dass er nicht weiter mit ihnen zusammen sein kann, wenn sie Drogen nehmen. Die ganze Clique hat mit Drogen aufgehört, der Junge kommt seit ca. 1 – 2 Wochen in die Church.
- Eine Gruppe hatte in der Vorbereitung auf einen Einsatz einen Eindruck über einen Mann. In einem Geschäft trafen sie einen Mann, auf den die Eindrücke zutrafen (sogar der Name!). Er war Atheist und wollte erst nicht für sich beten lassen, wurde dann aber von Rückenschmerzen geheilt. Dann sahen sie sein Hörgerät und wollten ihn fragen, ob sie auch für sein Gehör beten können. Der Mann antwortete, sie sollen ihn doch nicht so anschreien! Er war augenblicklich geheilt!
Dies sind nur zwei von vielen Erlebnissen. Dann haben wir angebetet, füreinander gebetet und anschliessend eine geschäftliche Runde gemacht.
Die Atmosphäre ist sehr positiv. Alle sind füreinander, sehr unterstützend und zeigen echtes Vertrauen. Sie ehren sich gegenseitig und wir haben weder in Kleingruppen, noch im persönlichen Gespräch jemanden getroffen, der sich kritisch über sonst jemanden geäussert hat. Wir haben auch sehr viele Leute aus der Vineyard getroffen, Gemeindemitglieder, Leiter und Besucher. Ach, wir sind richtig geladen und erwarten mehr!
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Am vergangenen Sonntag haben Caro und ich richtig den Zugang zu der Gemeinde gefunden. Wir haben die 3 Gottesdienste besucht (etwa 3000 GD-Besucher), haben mit einem der Leiter gesprochen, der einige Fragen beantwortet hat und haben an einem Singles Super Bowl Potluck (schwedisches Buffet zum Finale der Football-Meisterschaft) teilgenommen. Dabei haben wir Leute aus der Gemeinde kennengelernt. Wir sind voll begeistert. Die Erwartungshaltung und die Risikobereitschaft, die uns von den Schülern entgegenkommt, wird in der Gemeinde wirklich gelebt. Die Erwartung, dass das Reich Gottes heute und hier durch mich hineinbricht (Heaven invades Earth), ist enorm. Die Schule ist einfach ein Ausdruck des Gemeindelebens.
Gestern Abend waren wir ein erstes Mal in einer Kleingruppe (KG von Alleinerziehenden) und auch das war inspirierend, hat doch Gott kurz vor unserer Abreise zu Caro über die ‘Wittwen’ und ‘Waisen’ unserer Zeit (Alleinerziehende und ihre Kinder) gesprochen. Wo wir auch sind, erzählen die Leute von den Dingen, die Gott tut. Das hat etwas Ermutigendes und Ansteckendes.
Caro: Ich kann richtig eintauchen und merke, wie in mir eine ganz neue Leidenschaft für Gott und einen neuen Hunger nach mehr von Gott bekomme. Die Leute hier haben einen riesigen Hunger und eine riesige Erwartunghaltung und zwar immer. Das ist sehr ansteckend. Ich merke, dass Gott mich in bestimmten Gebieten verändern will und bereits dran ist. Ich geniesse es sehr hier. Mari und ich beten viel für die Church in Bern und unsere Freunde und haben viel Zeit um auszutauschen, was wir erleben. Das ist echt bereichernd und tut gut.
Marius: Ich spüre, wie Gott in mir vieles bestätigt, worüber Gott seit einiger Zeit immer wieder zu mir spricht. Ich will mehr von ihm, mehr von ihm erwarten, erleben und will in den Sachen treu sein, die er mir gegeben hat. Ich wünsche mir richtig, dass wir mehr von ihm erwarten und unsere Erwartung nicht von unseren Erfahrungen, sondern von ihm bestimmen lassen! Oft sehen wir nur die Sachen, die wir noch nicht haben, die Gott noch nicht getan hat. Und damit werden wir eigentlich nur undankbar für die Sachen, die er uns schon geschenkt hat. Dabei sollen wir doch gute Verwalter sein. Was kann ich gut verwalten? Das was ich bereits erhalten habe!
Hey, jeder von uns ist reich beschenkt! Was hat Gott Dir schon anvertraut! Auch wenn Du das Gefühl hast, dass es nur klein und unbedeutend ist: Das kannst Du in die Zukunft investieren! In diesen Dingen kannst Du ein guter Verwalter sein!
„Verachte nicht den Tag der kleinen Anfänge!“
Sacharja 4,10
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In den vergangenen zwei Tagen hat unsere erste Konferenz hier in Redding stattgefunden. Und es war schon heiss, was alles abgegangen ist! Bereits am Freitag Abend wurden viele Menschen geheilt. Eine ca. 10 jähriges Mädchen, das mit verdrehten Beinen geboren wurde, rannte durch die Halle, eine Frau mit ca. 6 Tumoren, die man richtig spüren konnte, wurde geheilt und und und …
Caro und ich spüren richtig, wie sich unsere Erwartungshaltung aufbaut, dass Gott mit uns und mit all unseren Freunden in Bern das gleiche tun will! Ich kanns kaum erwarten, zu hören was am 25. Februar im Heilungsgottesdienst geschieht! Wir bekommen einen neuen Hunger nach Gott, die Erwartung, dass er sich ganz praktisch und übernatürlich zeigt und eine Gewissheit, dass sein Reich heute und hier in unsere Realität hereinbricht und dass er jeden von uns dafür brauchen will! Caro und mich genauso wie Dich! Wow!
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Seit zwei Tagen sind wir nun in Redding. Wir sind sehr freundlich aufgenommen worden und wohnen in den nächsten 5 Wochen in einem kleinen ‘Paradies’ ausserhalb der Stadt. Es ist ein eigenes kleines Häuschen mit einem Wohn-, einem Schlafzimmer, einer kleinen Küche und einem Bad – alles lieblich eingerichtet. Unsere Gastgeber wohnen gleich daneben in einem grösseren Haus. Er ist Zement-Künstler und hat beispielsweise einen Teil des Eurodisney in Paris gestaltet. Wir können uns super zurückziehen und haben begonnen, viel gemeinsam Bibel zu lesen und zu beten. Wir beten jeden Tag für die Church in Bern.
Die Gemeinde hier ist etwas anders, als wir uns dies vorgestellt hatten. Die Gemeinde selbst scheint recht klein zu sein (etwas über 1000 Gottesdienstbesucher, ca. 400 – 500 Mitglieder, wobei es sehr schwer scheint, Mitglied zu werden). Das wichtigste Instrument der Gemeinde scheint die ‘School of Ministry’ zu sein, an der zur Zeit etwa 600 Schüler teilnehmen, also mehr als die Gemeinde Mitglieder zählt!
Was uns als erstes begegnet und was wir auch richtig mitnehmen wollen, ist ein enormer Hunger nach mehr von Gott und die Erwartung seines übernatürlichen Wirkens. Die Geschichten von Menschen, die Gott erleben, (z.B. Heilungen auf den Strassen, etc.) stecken richtig an.
Wir nehmen jeden Tag am Leben der Schule teil und haben bisher v.a. mit den Schülern zu tun gehabt. Es ist etwas schwieriger, Leute aus der Gemeinde zu treffen, die nicht direkt mit der Schule zu tun haben. Das ist es aber, was uns am meisten interessiert. So sind wir noch etwas herausgefordert, uns hier zurecht zu finden. Diese Woche findet eine Jugendkonferenz statt. Unser Ziel nächste Woche ist es, Leute aus der Church zu treffen. Wir werden in eine Kleingruppe gehen, an Einsätzen der Church teilnehmen etc.
Wir versuchen, offen zu sein, auch wenn uns von der Andersartigkeit der Gemeindekultur vieles doch sehr fremd scheint. Es ist schon lustig, wir sind in einem anderen Gemeindeumfeld und sehen unsere Wurzeln, unsere Berufung als Vineyard dadurch ganz deutlich. Es zeichnet sich ab, dass Gott uns v.a. einen Hunger und eine gemeinsame Vision schenken möchte. Wir sind gespannt, was noch alles auf uns zukommen wird!
Learnings:
- Wir wollen mehr von Gott!
- Wir wollen eine Gemeinde sein, die das Reich Gottes sichtbar macht!
- Wir wollen die Bibel nicht einfach kennen, wir wollen ihr gehorsam sein (John Wimber: It’s not enough to be biblically literate, we must be biblically obedient also!)