Gespeichert unter: Redding
Seit zwei Tagen sind wir nun in Redding. Wir sind sehr freundlich aufgenommen worden und wohnen in den nächsten 5 Wochen in einem kleinen ‘Paradies’ ausserhalb der Stadt. Es ist ein eigenes kleines Häuschen mit einem Wohn-, einem Schlafzimmer, einer kleinen Küche und einem Bad – alles lieblich eingerichtet. Unsere Gastgeber wohnen gleich daneben in einem grösseren Haus. Er ist Zement-Künstler und hat beispielsweise einen Teil des Eurodisney in Paris gestaltet. Wir können uns super zurückziehen und haben begonnen, viel gemeinsam Bibel zu lesen und zu beten. Wir beten jeden Tag für die Church in Bern.
Die Gemeinde hier ist etwas anders, als wir uns dies vorgestellt hatten. Die Gemeinde selbst scheint recht klein zu sein (etwas über 1000 Gottesdienstbesucher, ca. 400 – 500 Mitglieder, wobei es sehr schwer scheint, Mitglied zu werden). Das wichtigste Instrument der Gemeinde scheint die ‘School of Ministry’ zu sein, an der zur Zeit etwa 600 Schüler teilnehmen, also mehr als die Gemeinde Mitglieder zählt!
Was uns als erstes begegnet und was wir auch richtig mitnehmen wollen, ist ein enormer Hunger nach mehr von Gott und die Erwartung seines übernatürlichen Wirkens. Die Geschichten von Menschen, die Gott erleben, (z.B. Heilungen auf den Strassen, etc.) stecken richtig an.
Wir nehmen jeden Tag am Leben der Schule teil und haben bisher v.a. mit den Schülern zu tun gehabt. Es ist etwas schwieriger, Leute aus der Gemeinde zu treffen, die nicht direkt mit der Schule zu tun haben. Das ist es aber, was uns am meisten interessiert. So sind wir noch etwas herausgefordert, uns hier zurecht zu finden. Diese Woche findet eine Jugendkonferenz statt. Unser Ziel nächste Woche ist es, Leute aus der Church zu treffen. Wir werden in eine Kleingruppe gehen, an Einsätzen der Church teilnehmen etc.
Wir versuchen, offen zu sein, auch wenn uns von der Andersartigkeit der Gemeindekultur vieles doch sehr fremd scheint. Es ist schon lustig, wir sind in einem anderen Gemeindeumfeld und sehen unsere Wurzeln, unsere Berufung als Vineyard dadurch ganz deutlich. Es zeichnet sich ab, dass Gott uns v.a. einen Hunger und eine gemeinsame Vision schenken möchte. Wir sind gespannt, was noch alles auf uns zukommen wird!
Learnings:
- Wir wollen mehr von Gott!
- Wir wollen eine Gemeinde sein, die das Reich Gottes sichtbar macht!
- Wir wollen die Bibel nicht einfach kennen, wir wollen ihr gehorsam sein (John Wimber: It’s not enough to be biblically literate, we must be biblically obedient also!)
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Die erste Woche – unsere Ferienwoche – ist nun vorbei. Wir sitzen gerade in San Francisco, können endlich aufs Internet und fahren gleich los, um in Redding unseren Gastgebern zu begegnen.
Unsere Ferien sind etwas anders verlaufen, als wir uns dies in der Schweiz vorgestellt hatten. Anstatt langsam der Küste entlang hochzufahren und die Westküste der USA zu geniessen, waren wir erst mal vier Tage krank im Bett. Zuerst musste Caro ihre aus der Schweiz mitgeschleppte Grippe auskurieren und als sie wieder auf dem Damm war… da hat es mich erwischt!
Aber eigentlich war dies wohl das Beste, das uns geschehen konnte. Nicht nur dass wir nun richtig erholt sind, wir waren die ganze Woche bei Bob und Penny Fulton in Yorba Linda (bei Anaheim), die sich liebevoll um uns gekümmert haben. Die beiden waren bei der Gründung der Vineyard dabei und haben uns nicht nur einige ‘historische’ Orte gezeigt, sondern uns auch mit vielen interessanten Geschichten versorgt.
Für mich war es auch der Ort, an dem ich vor 12 Jahren meine prägendsten Erlebnisse mit Gott hatte. Dass Caro und ich unsere Reise nun ungewollt hier begonnen haben, ist schon speziell. Es ist als würde Gott dort anknüpfen, wo er vor 12 Jahren zu mir alleine gesprochen hat. Für Caro ist es ein erster näherer Kontakt mit den Anfängen der Vineyard, gerade nachdem wir im Vineyard Leadership Training die Geschichte der Vineyard angeschaut haben.
Der Anfang war sehr vielversprechend… Wir geniessen es sehr! Und hey, ich glaube ich habe bisher eher ab- als zugenommen
Gespeichert unter: Redding
Das war vielleicht ein Wochenende!
Caro hat eine richtig heftige Grippe. So krank war sie seit Jahren nicht mehr. Und das genau vor dem Abflug. Dann ist am Freitag mein Handy ausgestiegen. Einfach so. Nichts mehr zu machen, sagen sie mir im Shop. Noch am Samstag muss ich ein neues Gerät kaufen. Dann lässt ein Freund unser Laptop fallen, die Ecke ist schwer beschädigt. Nicht gerade der geruhsamste Auftakt dieser Studienreise.
Gleichzeitig weiss ich aber, dass spezielle zwei Monate auf uns warten. In mir brennt ein Hunger, mehr von Gott zu erleben. Nichts ist wie seine Gegenwart. Das Erleben seiner Nähe würde ich gegen nichts in der ganzen Welt eintauschen. Ich glaube, dass zwei richtungsweisende Monate vor uns liegen. Ich erwarte, dass Caro und ich in folgenden Bereichen besonders viel erleben werden:
- Gemeinsames Leben, Erleben und Suchen seiner Gegenwart
- Bewusstsein der Kraft seiner Gegenwart
- Führung in konkreten Entscheidungen
Ich bin richtig gespannt auf die Zeit, die vor uns liegt. Nun werden wir aber erst mal einige Tage bei Freunden in Los Angeles verbringen, damit Caro die Grippe richtig auskurieren und sich erholen kann. E ganz e liebe Gruess nach Bärn! Vineyard Bärn, Dir sit mini Church, Community mis Dehei, d WG em Längmuurwäg mini Oase und Inspiration!
Gespeichert unter: Redding
In zwei Wochen werden Caro und ich nach Redding, Kalifornien fliegen. Wir werden den zweimonatigen USA Aufenthalt mit dem Besuch von Freunden beginnen. Einen Tag mit Freunden von Vineyard Music, zwei Tage bei David und Anita Ruis, sowie einer Stippvisite bei Mike und Jeanice Hudgins, einem langjährigen Freund meiner Eltern, der eine lebendige Gemeinde in der Nähe von Los Angeles leitet. Danach fahren wir von LA her die Küste hoch nach San Fransisco und weiter nördlich nach Redding.
In Redding werden wir in alle Aspekte des Gemeindelebens reinschnuppern. Die Bethel Church – www.ibethel.org – ist besonders bekannt dafür, natürlich übernatürlich zu leben. Dabei ist dies nicht einfach ein Programmpunkt oder das Werk einiger Experten, es ist vielmehr eine Gemeindekultur, natürlich übernatürlich zu leben. Wir wollen lernen, wie sie es geschafft haben, dass etwas dermassen ‘Ungreifbares’ zu einer Gemeindekultur werden konnte. Dafür werden wir mit Besuchern, Gemeindemitgliedern, Kleingruppenleitern, Bereichsleitern und sonstigen Personen sprechen, wir werden uns einfach in Mitarbeitersitzungen und Treffen des Leitungsteams reinsetzen, schnuppern in die ‘School of Ministry’ rein und besuchen Gemeindeanlässe aller Art.
Vorerst sind wir aber noch zwei Wochen hier in Bern. Haben wir alles gut aufgegleist, dass bei unserer Abwesenheit nicht plötzlich Probleme auftreten, die irgendjemand lösen muss. Reicht die Zeit, all die Dinge noch zu tun, die wir noch erledigen wollen? Es ist eine gewisse Nervoristät spürbar. An alle aus der Vineyard Bern: Dies ist die beste Church der Welt (hoffentlich sagen das alle über ihre Gemeinde! Ist nicht vergleichend gemeint) und wir werden Euch riesig vermissen!
Gespeichert unter: WG Leben
Seit einer Woche wohnen Caro und ich nun in der 10-Zimmer-WG in der Altstadt in Bern unmittelbar an der Aare. Die Lage… unbeschreiblich! Die Wohnung… unvorstellbar. Der Anfang… unerwartet smooth. Von Anfang an sind wir echt zuhause. Die Stimmung ist fröhlich entspannt. Wir verstehen uns ausgezeichnet mit den Mitbewohnerinnen.
Vor unserem Einzug haben viele Freunde ihre Bewunderung ausgesprochen, aber gleichzeitig können sich nur wenige vorstellen, selbst in einer grösseren WG zu leben. Ich kann das verstehen und vor allem stehen lassen. Bestimmt liegen noch einige Herausforderungen vor uns, doch schon nach der ersten Woche weiss ich, dass die Entscheidung für diese WG, für die Menschen, eine echte Bereicherung ist. Diesen Schatz möchte ich mir nicht rauben lassen. Was wird die Entscheidung alles mit sich bringen? Wir werden es sehen. Auf jeden Fall war der Start hier richtig gut!
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